Daniel Gebhart de Koekkoek



Annie Leibovitz in der National Portrait Gallery

Nachdem ich heute nach dem gestrigen Konzert der Dananananaykroyd etwas länger schlief und halb taub erwacht bin machte ich mich auf ins Fotolabor um den ersten entwickelten Film aus London abzuholen, eine Gulasch Suppe zu Mittag, ins Pro Centre zum Filme kaufen (Kodak NC400) für die bevorstehenden Shootings, vergebens auf die Suche nach dem Flash Centre wo ich Sounbouncer kaufen wollte und schlussendlich per Doppeldeckerbus quer durch die Stadt in die National Portrait Gallery um Annie Leibovitzs Ausstellung (Bericht beim Stern) zu sehen. (Danke Tom für den Tipp!)


© Annie Leibovitz

Die Ausstellung hat mich so sehr beeindruckt, dass ich jetzt gar nicht genau weiß wo ich anfangen sollte. Die Geschichte mit der Queen und ihrer Krone ist ja bereits längst bekannt. Die Portraits diverser Promis bestimmt auch. Der Haargummi, der auf dem Bild, das es im Netz gibt leider raus geschnitten wurde ist mir auch aufgefallen. Wunderbar authentisch! Aber auch die anderen Portraits wirken sehr echt und überhaupt nicht gekünstelt. Dann gab es da noch ein Portrait einiger amerikanischer Politiker wo mich die Komposition sehr beeindruck hat. Auch interessant fand ich ich ihre “Open Air Studios”. :) Eine wunderbare Idee! Am meisten getroffen hat mich allerdings obiges Bild. Es zeigt das Fahrrad und die Blutspur eines kleinen Jungen, der vor ihrem Wagen in Sarajevo erschossen wurde. Sie haben ihn sofort ins Krankenhaus geführt. Doch leider starb er.

Ihr Buch “Annie Leibovitz at Work” habe ich mir auch gleich gekauft. Dieses Monat bereits die zweite Fotografen-Biografie neben der von Henrie Cartier Bresson.

Falls ichs noch schaffe möchte ich mir hier in London auch noch die Ausstellung von Sam-Taylor Wood ansehen. Aber morgen stehen einige Shootings am Programm und am Samstag gehts bereits wieder retour. Ich muss auf jeden Fall bald mal wieder nach London kommen.

Comments (5)

  1. Thomas wrote::

    Dieses fette Buch? Hab ich schon fast vergessen die Anekdote, weil als ich in London ankam und im Zug saß hat neben mir einer in einem Fotobuch geblättert, neugierig wie ich bin schau ich natürlich mit und dann erzählt er ja des Buch hat er geschenkt bekommen weil er bei der Ausstellung mitgebaut hat und auch gleich noch mit Autogramm von Annie selbst. Geiler Zufall.

    Donnerstag, November 13, 2008 at 23:07 #
  2. Nein, nicht das fette Fotobuch, sondern die etwas schlänkere Biographie (siehe Link). :) Netter Story mit dem Fotobuch – Lucky Guy!

    Freitag, November 14, 2008 at 01:14 #
  3. Philipp wrote::

    Sam-Taylor Wood?
    Ich versuche schon so lange ihr Buch “Crying Men” zu bekommen.

    Freitag, November 14, 2008 at 01:55 #
  4. Ich nehms dir gern mit, falls sie es dort aufliegen haben – ok? Hätte es dir ja gern zu Weihnachten geschenkt, aber da bekommst du ja bereits das iPhone von mir. :)

    Freitag, November 14, 2008 at 10:53 #
  5. Philipp wrote::

    Das Buch bezahle ich gerne. Bleiben wir beim iPhone als Weihnachtsgeschenk.

    Freitag, November 14, 2008 at 12:40 #